Manche Geschichten erzählt man nicht sofort. Weil sie zu nah gehen.
Weil sie schmerzen. Und weil man lange hofft, sie irgendwann hinter sich lassen zu können.
Doch manchmal kommt der Moment, in dem Schweigen keine Option mehr ist. Für Gina-Lisa Lohfink ist dieser Moment jetzt.

Seit 2007 steht Gina-Lisa Lohfink in der Öffentlichkeit. Ihr Weg begann bei Germany’s Next Topmodel, es folgten Jahre im Rampenlicht. Viele kennen ihr Gesicht, ihre Stimme, ihre Präsenz. Was sich jedoch abseits von Kameras und Schlagzeilen abspielte, blieb lange unsichtbar.
Heute sagt sie: „Es ist höchste Eisenbahn, dass ich darüber spreche.“
Nicht, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Nicht, um Mitleid zu bekommen. Sondern, um andere zu schützen. Denn ihre Geschichte ist keine Geschichte über Schönheit. Sie ist eine Geschichte über Gesundheit, Verantwortung – und darüber, wie schnell Vertrauen zerbrechen kann.

Vor rund drei Jahren entschied sich Gina-Lisa für eine ästhetische Po-Behandlung im Ausland, in Izmir. Eine Klinik, die seriös wirkte. Eine Freundin mit gutem Ergebnis. Keine negativen Erfahrungen aus früheren Eingriffen. Es gab keinen offensichtlichen Grund, zu zweifeln.
„Ich habe vertraut – und nicht weiter recherchiert“, sagt sie heute.
Nach eigener Darstellung wurde ihr Aquafilling injiziert – ein Kunststoffgel, teilweise in Kombination mit Eigenfett. Zu diesem Zeitpunkt waren ihr die möglichen Risiken nicht bewusst.
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Erst im Nachhinein, so schildert Gina-Lisa, erfuhr sie von weiteren Komplikationen und problematischen Verläufen.
Berichte, die sie erschütterten – und Zweifel auslösten. Kurz darauf begann ihr Körper, Alarm zu schlagen.
Bereits kurz nach dem Eingriff verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Sie berichtet von extrem hohem Fieber, starken körperlichen Reaktionen und einem Gefühl akuter Gefahr.
„Ich lag eine Woche im Sterben.“
Die medizinische Versorgung vor Ort empfand sie als unzureichend. Besonders belastend war für sie dabei, dass sie als gelernte Arzthelferin einschätzen konnte, wie ernst die Situation war.
„Ich wusste, dass das nicht reicht.“

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland hoffte sie auf Stabilisierung. Doch stattdessen kam es zu schweren Komplikationen, offenen Wunden und Entzündungen. Der Heilungsprozess zog sich über Jahre.
Bis heute berichtet Gina-Lisa von Schmerzen, Verhärtungen und Einschränkungen im Alltag. Langes Sitzen ist kaum möglich. Autofahrten sind belastend. Der Körper reagiert sensibel.
„Mein Körper vergisst das nicht.“
Trotz allem musste Gina-Lisa weiter funktionieren. Events, Drehs, Auftritte. Psychisch war diese Zeit geprägt von Scham, Rückzug und dem Gefühl, nicht mehr vollständig sie selbst zu sein.
„Ich war nur noch bei 50 Prozent.“
Starke Schmerzmittel setzte sie bewusst ab.
„Ich wollte mich wieder spüren.“

In den folgenden Jahren suchte Gina-Lisa Hilfe bei zahlreichen Ärztinnen und Ärzten. Doch immer wieder hatte sie das Gefühl, nicht wirklich verstanden zu werden.
Ihre größte Angst: „Dass jemand einfach grob eingreift – ohne Rücksicht darauf, wie ich danach leben soll.“

Der Wendepunkt kam mit der Dorow Clinic. Hier traf Gina-Lisa erstmals auf ein Team, das nicht vorschnell urteilte – sondern zuhörte. Und auf zwei Ärzte, die ihr vom ersten Gespräch an das gaben, was ihr lange gefehlt hatte: medizinische Klarheit und Orientierung. Dr. Dr. Andreas Dorow und Dr. Abdul Meiwandi nahmen sich Zeit. Nicht, um schnelle Lösungen zu versprechen. Sondern, um die Situation realistisch einzuordnen.
„Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass wirklich verstanden wird, wie komplex mein Fall ist,“ sagt Gina-Lisa.

Die Untersuchungen machten deutlich, wie ausgeprägt der Befund war. Dr. Dr. Andreas Dorow und Dr. Abdul Meiwandi erklärten offen, womit es zu tun war.
Das verwendete Kunststoffgel kann im Körper wandern. Es kann Entzündungen und Verkapselungen verursachen. Im schlimmsten Fall besteht das Risiko schwerer Infektionen.
Die Grundlage ihrer Einschätzung bildeten: MRT- und Ultraschallbefunde, eine umfassende Dokumentation, sowie ihre medizinische Erfahrung mit komplexen Komplikationen.
Von Beginn an war klar: Es gibt keine Garantien. Keine Versprechen.
Gemeinsam entwickelten Dr. Dr. Andreas Dorow und Dr. Abdul Meiwandi einen verantwortungsvollen Behandlungsplan.
Der Ansatz: eine operative Entfernung von Fremdmaterial unter Vollnarkose, ultraschallgestützt, so minimalinvasiv wie möglich – so effektiv wie nötig.
Gerade diese Ehrlichkeit war es, die für Gina-Lisa neues Vertrauen schuf.
„Hier wurde mir nichts versprochen – aber alles erklärt.“

Nach all dem Erlebten war Vertrauen für Gina-Lisa kein selbstverständliches Gefühl mehr.
Es musste neu entstehen – langsam, auf Basis von Kompetenz.
Dr. Dr. Andreas Dorow und Dr. Abdul Meiwandi gaben ihr keine Sicherheit durch große Worte.
Sondern durch Klarheit, Erfahrung und Verantwortung.

Gina-Lisa hätte schweigen können. Diese Geschichte für sich behalten. Doch sie entscheidet sich bewusst dagegen.
Sie lässt sich begleiten und dokumentieren. Nicht für Mitleid. Sondern zur Aufklärung.
Auf die Dorow Clinic wurde sie auch durch ihr persönliches Umfeld aufmerksam – unter anderem durch Daniela Katzenberger und Iris Klein.
Ihre Botschaft ist klar:
Schönheit darf niemals wichtiger sein als Gesundheit. Und kein Preis der Welt ist ein Menschenleben wert
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Aquafilling ist ein injizierbares Gel auf Kunststoffbasis, das zur Volumenvergrößerung eingesetzt wurde. Das Problem: Das Material kann im Körper wandern, Entzündungen verursachen, sich verkapseln und im schlimmsten Fall zu schweren Infektionen führen. In vielen Ländern wird Aquafilling heute kritisch gesehen oder nicht mehr empfohlen.
Neben akuten Infektionen, Fieber und starken Schmerzen können langfristige Probleme entstehen, etwa chronische Entzündungen, Verhärtungen, offene Wunden oder dauerhafte Bewegungseinschränkungen. Häufig fehlt zudem eine strukturierte Nachsorge oder die Bereitschaft, Verantwortung für Komplikationen zu übernehmen.
Fremdmaterialien wie Kunststoffgele lassen sich oft nicht vollständig entfernen. Sie können sich im Gewebe verteilen und umliegende Strukturen schädigen. Eine Korrektur erfordert daher viel Erfahrung, moderne Bildgebung (z. B. Ultraschall, MRT) und ein sehr vorsichtiges operatives Vorgehen, um zusätzliche Schäden zu vermeiden.
Eine seriöse Klinik klärt ehrlich über Risiken auf, macht keine Heilungs- oder Erfolgsgarantien und nimmt sich Zeit für eine fundierte Diagnostik. Entscheidend sind qualifizierte Fachärzte, transparente Behandlungspläne und der Fokus auf Gesundheit statt auf schnelle ästhetische Versprechen.
Weil Schönheit niemals auf Kosten der Gesundheit gehen darf. Eine umfassende Aufklärung hilft dir, Risiken realistisch einzuschätzen, informierte Entscheidungen zu treffen und dich vor irreversiblen Schäden zu schützen. Genau deshalb spricht Gina-Lisa heute offen über ihre Erfahrungen.
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Dorow Clinic
Zahnmedizin und ästhetische Chirurgie